Seine Rolle im Weltraum ist ziemlich staubig: Gemeinsam mit dem Mond Adrastea befindet er sich innerhalb des Hauptrings von Jupiter. Man vermutet sogar, dass Metis die Hauptquelle für das Material dieses Rings ist, da durch Meteoriteneinschläge ständig Staub von seiner Oberfläche ins All geschleudert wird. Es gibt tatsächlich noch keine schärferen Bilder seiner Oberfläche. Wegen seiner extremen Nähe zum Planeten wird seine Umlaufbahn irgendwann instabil werden, und er wird wohl eines Tages in Jupiter hineinstürzen. Entdeckt wurde Metis erst im Jahr 1979 auf Bildern der Raumsonde Voyager 1 von Stephen Synnott.
Er ist der innerste aller bekannten Jupitermonde und umkreist den Riesenplaneten in einer Entfernung von nur etwa 128.000 Kilometern. Mit einem Durchmesser von 40 Kilometern ist er sehr klein und hat eine eher unregelmäßige Form. Er befindet sich so nah an Jupiter, dass er für eine komplette Umrundung nur 7 Stunden braucht, er bewegt sich also sogar schneller um den Planeten, als Jupiter sich selbst dreht. Aufgrund der starken Gezeitenkräfte wendet Metis Jupiter immer dieselbe Seite zu.
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Oberflächenstruktur
*Aufgrund der extremen Distanz und technischen Einschränkungen während der Galileo-Mission existieren von Metis derzeit keine höher aufgelösten Aufnahmen.